Biografie

Der österreichische Dirigent Peter Sommerer, besonders bekannt für seine Interpretation der Symphonien Anton Bruckners und bis Sommer 2019 Generalmusikdirektor des Landestheaters Schleswig-Holstein, ist nach seiner Verpflichtung an diesem Haus international als Gastdirigent gefragt. So gab er zu Beginn der Spielzeit 2019/20 mit dem Orquesta Sinfónica de la Universidad de Guanajuato Bucheon Philharmonic sein gefeiertes Debüt in Mexiko, wo er auch künftig vermehrt dirigieren wird.

Sein Debut in Süd-Korea mit dem Bucheon Philharmonic Orchestra war der Beginn seiner vermehrten Tätigkeit in Asien.
Darüber hinaus führen ihn künftige Einladungen nach Deutschland, Österreich , Iran und Rumänien.

Für das Plattenlabel „hänssler“ dirigierte Peter Sommerer das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester, eine CD Produktion mit skandinavischer Musik, die gerade im Sommer 2019 erschienen ist.

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Seine Vielseitigkeit unterstreichen darüber hinaus Opernproduktionen wie Ligetis „Le Grand Macabre“, Puccinis „Manon Lescaut“, Donizettis „Lucia di Lammermoor“, Hindemiths „Cardillac“, Verdis „La Traviata“, Alban Bergs „Lulu“, Massenets „Don Quichotte“ oder Bizets „Carmen“.

Innovative und abwechslungsreiche Konzertprogramme, von klassisch-symphonisch bis „Cross-Over“, haben neue Publikumssegmente erschlossen und sind Ausdruck seines umfassenden Repertoires, so hat die kürzlich aufgeführte 1. Sinfonie (1920) von Eduard Erdmann großes überregionales Echo hervorgerufen.

Dass GMD Peter Sommerer der „Holländer“ liegt, merkt man schon bei den ersten Takten der mit Vehemenz und echten dramatischem Atem dirigierten Ouvertüre.“

So schreibt das Opernglas (12/2018) über die ebenso vom Publikum bejubelte Premiere des „Fliegenden Holländers“.

Seine Moderationen, wie zum Beispiel bei Aufführungen zeitgenössischer Werke, erfreuen sich größter Beliebtheit und ermöglichen dem Publikum einen besseren Zugang zu vermeintlich „schwieriger“ Musik. Wobei ihm die Presse für sein Neujahrskonzert attestierte: „Peter Sommerer ist nicht nur ein temperamentvoller Dirigent seines Orchesters, sondern auch ein begnadeter Conférencier.“ (shz. 01/2018)

Er dirigierte unter anderem die Königliche Kapelle Kopenhagen, am Opernhaus Zürich, die Hamburger Symphoniker, Bucheon Philharmonic Orchestra, das Philharmonische Orchester Graz, das Austro-Iranian Symphony Orchestra Teheran, die Brandenburger Symphoniker, die Lübecker, Magdeburger und Jenaer Philharmonie, die Süddänische Philharmonie, sowie auch regelmäßig in den USA und in Kanada.

Sein Anliegen, den musikalischen Nachwuchs zu fördern, findet Ausdruck in der Übernahme der künstlerischen Leitung der „Jungen Philharmonie Brandenburg“ zu Beginn der Saison 2018/19.

Prägend war die Zeit von 2002 bis 2005 als ständiger Assistent von Michael Boder, was ihn unter anderem an Häuser wie die Wiener Staatsoper, Sächsische Staatsoper Dresden, Deutsche Staatsoper Berlin und an das Nationaltheater München führte. Bei den Salzburger Festspielen 2004 war er ebenfalls als musikalischer Assistent tätig. Während dieser Zeit erwarb sich Peter Sommerer ein umfangreiches Repertoire an Opern von Richard Wagner und Richard Strauss.

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